Happy New Year!

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Überlegen Sie mal, wie Sie den Menschen um sich herum – Familie, Freunde, Kollegen, Nachbarn – ein frohes neues Jahr gewünscht haben.

Haben Sie dies immer im gleichen Wortlaut getan, in der gleichen Länge des Ausdrucks und Intensität? Haben Sie manchen vielleicht ein schlichtes „Frohes Neues Jahr“ oder „Prosit Neujahr“ gewünscht und bei anderen hinzugefügt, was Sie denn eigentlich im Besonderen wünschen; also möglicherweise Glück, Erfolg, Gesundheit? Gibt es einen Unterschied, gibt es keinen? Waren Sie sich dessen bewusst? Hatte es einen Grund, warum dieser Wunsch einmal länger oder ausführlicher ausfiel und einmal nicht? Oder haben Sie immer denselben Satz verwendet und darüber nicht weiter nachgedacht?

Aber genau das sollten Sie tun – Sie sollten sich dessen bewusst sein, was Sie sagen und was Sie damit beim Gegenüber bewirken. Natürlich kann man nicht jedem, dem man begegnet, in kompletten ausformulierten Sätzen seine Wünsche für das neue Jahr ausdrücken. Das wäre weder angemessen noch glaubwürdig. Aber man sollte sich Gedanken darüber machen, mit welcher Wertschätzung und Überlegung man dies tut bei Menschen, mit denen man mehr Zeit verbringt oder die einem am Herzen liegen. Ein simpler Neujahrsgruß wird so zum Gradmesser dafür, ob der andere mir wichtig ist und ob ich denjenigen entsprechend mit Aufmerksamkeit bedenke. Mein Gegenüber wird es merken. Zumindest dann, wenn dieser simple Neujahrsgruß einen persönlichen Wunsch enthält. Vielleicht ist dieser Person gerade Gesundheit sehr wichtig im neuen Jahr oder viel Erfolg für ein besonderes Projekt oder, oder, oder…

Ein solch persönlicher Wunsch kommt besonders an und Sie als Überbringer werden auch anders wahrgenommen. Man nimmt Sie sicher wahr als jemand, der Plattitüden nicht als solche verkommen lässt und Sprache im Umgang mit Menschen zu verwenden weiß.

Auch die sachorientierten Menschen unter Ihnen sollten das bedenken. Diejenigen, die der Meinung sind, dass man das neue Jahr tatkräftig auf die Aufgaben konzentriert beginnen und dabei nicht zu viele Worte verschwenden sollte.

Und gerade Führungskräfte sollten auch an Mitarbeiter denken, die vielleicht ein wenig stärker die Beziehung im Blick haben und generell eine andere Ansprache als sachorientierte Menschen benötigen.

Also denken Sie daran, was Sie sagen und wie Sie es sagen, wenn Sie möglicherweise nächste Woche wieder im Büro erscheinen und dem ein oder anderen Kollegen oder Mitarbeiter ein frohes neues Jahr wünschen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein glückliches Jahr 2018, in dem Sie gesund bleiben und Ihre persönlichen Ziele verwirklichen!

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